Speichern als PDF Druckversion PDFFunktionsbewertung/Stellenbewertung im Management- und Tarifbereich für Konzerne und Mittelstand

Die Bewertungsspezialisten der Baumgartner & Partner Unternehmensberatung verfügen über langjährige Erfahrung in der Durchführung von Funktions- und Stellenbewertungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie in der Asia/Pacific-Region. Prozess und Methodik sind für die durchgängige Bewertung von Stellen im Top-Management bis zum Tarifbereich geeignet. Zu unseren Kunden zählen multinationale Konzerne und mittelständische Unternehmen unterschiedlicher Branchen sowie Organisationen des öffentlichen Sektors.

Die häufigsten Anlässe und Ziele der Funktions-/Stellenbewertung

Strukturelle Veränderungen erfordern neuen Ordnungsrahmen:

  • Veränderte Stellenaufträge und Anforderungen aufgrund von Reorganisationen
  • Unzureichend aktuelle und systematische Information über die unterschiedlichen Wertigkeiten von Funktionen in unterschiedlichen Unternehmensbereichen
  • Intransparente Kriterien für Titelvergabe und kaum noch nachvollziehbares Titelgeflecht
  • Historisch gewachsene Vergütungsstruktur
  • Als ungerecht empfundene unterschiedliche Bezahlung von „externen Neueinstellungen“ und „intern verdienten Leistungsträgern“
  • Unzureichende Systematisierung der Bestimmung und Zuteilung von Gesamtvergütungskomponenten wie Bonus, Stock Options oder Dienstwagen
  • Etablierung und systematische Abgrenzung von Führungskreisen
  • Kontingentierung von Stellen im Top Management
  • Einführung eines neuen stärker variablen Vergütungssystems
  • Aufwertung und Systematisierung der Fachlaufbahn neben der Führungslaufbahn

Stellenwertigkeiten als personalpolitischer Ordnungsrahmen

Funktions- bzw. Stellenbewertung liefert Grundlage für den Einsatz personalpolitischer Instrumente:

  • Abgrenzung Führungskreise
  • Strukturierung von Job Families
  • Etablierung Fachlaufbahn
  • Absicherung/Integration Competency-Modell
  • Titelvergabe
  • Abgrenzung Tarif-/AT-/LA-Bereich
  • Grundgehaltsstruktur
  • Variable Vergütungsstruktur
  • Gesamtvergütungsstruktur
  • Gestaltung Haustarif
  • Umstellung Tarifsysteme/Eingruppierungsfragen (z. B. ERA, TVÖD)
  • Zuteilung Dienstwagen
  • Zuteilung Stock Options

Gemeinsamkeiten der im Markt angebotenen Methoden

In den Grundfunktionalitäten überwiegen die Gemeinsamkeiten der im Markt angebotenen Methoden:

  • Anwendbarkeit in allen Branchen weltweit
  • Analytisches Vorgehen auf der Basis von vergleichbaren ca. 8 Faktoren
  • Beschreibung der Faktoren auf einer abgestuften Skala
  • Sicherung der konsistenten Systemanwendung durch Moderations- und Interpretationsunterstützung
  • Verknüpfung der Skalenstufen mit Punkten
  • Berechnung der Stellenwertigkeit anhand dieser Punktwerte
  • Stellen mit vergleichbaren Stellenwertigkeiten (Punktbandbreiten) werden einer Stellenwertgruppe (Verantwortungsstufe, Grade) zugeordnet
  • Querabstimmung der Stellenzuordnungen zu den Stellenwertgruppen
  • Verknüpfung der Stellenwertgruppen mit Vergütungsbandbreiten und anderen HR-Systemen

Methoden-Unterschiede der Berater

Die im Markt angebotenen Methoden unterscheiden sich in Komplexität und Aktualität/Modernität (technische Details, auf die es ankommen kann):

  • Skalenverknüpfung (additiv/multiplikativ)
  • Punktearithmetik (linear/gleiche Punktabstände oder geometrische Punktabstände)
  • Zwischenstufen/Punktüberlappungen (für feinere Differenzierungen)
  • Skalenlänge/Gewichtung (gleich oder verschieden)
  • Faktordefinitionen/Skalenbeschreibungen (zeitgemäße Definitionen und Differenzierungen für globalen Einsatz?)

Prozess-Unterschiede der Berater

Die Prozesse unterscheiden sich in Nachvollziehbarkeit, Effizienz und Akzeptanz (und in Konsequenz auch hinsichtlich der Kosten):

  • Kommunikation (Spektrum an Kommunikationsmaßnahmen)
  • Beteiligung der Führungskräfte (je komplexer und unzeitgemäßer die Skalenkonstruktion, desto eher verbleibt die Methode im Expertenkreis; einfache und zeitgemäße Skalen ermöglichen Einbeziehung der Führungskräfte)
  • Stellenbeschreibungen als Voraussetzung (sind je nach Prozessvariante nicht erforderlich; können in Quervergleichsdiskussionen mit Führungskräften aus anderen Bereichen hilfreich sein)
  • Verknüpfung mit Vergütung (interne Vergütungsstrukturen stehen im Vordergrund; die meisten Unternehmen nutzen mehrere externe Marktstudien)
  • Verknüpfung mit Personalentwicklung & Organisationsmanagement (wird zunehmend wichtiger, insbesondere zur Definition von Karrierepfaden, Führungskreisen und Kontingentierung von Führungsfunktionen)

Häufige Kritik an herkömmlichen Methoden

Obwohl die meisten Bewertungssysteme in etwa auf das gleiche Kriterien-Mix zurückgreifen, unterscheiden sie sich in Punkto Skalierung, Transparenz, Akzeptanz, Qualität und Prozess erheblich. Kritisiert wird vor allem:

  • Hoher administrativer Aufwand
  • Methode und Prozess bleiben weitgehend intransparent
  • Kriterien und Skalen sind zu wenig zeitgemäß beschrieben
  • Skalen sind nicht durchgängig vom Top-Management bis zum Tarifbereich einsetzbar
  • Einzelne Kriterien bzw. Skalen bieten nur unbefriedigende Differenzierungsmöglichkeiten
  • Unterschiedliche Skalenlängen führen zu ungewollter Gewichtung
  • Lineare Skalierungen liefern unsachgemäße Differenzierungen
  • Zwei- bis dreidimensionale Matrizen mit geometrischen Skalierungen sind kaum kommunizierbar
  • Multiplikative Verknüpfungen von Kriterien führen zu übergroßem Einfluss auf das Bewertungsergebnis
  • Überaltertes Konzept vorgegebener Problemlösungs- und Verantwortungsprofile
  • Unsachgemäße und unsystematische Berücksichtigung finanzwirtschaftlicher Kennzahlen

Moderne Methodik der Funktions-/Stellenbewertung

Die von Baumgartner & Partner eingesetzte zeitgemäße Bewertungsmethodik hat sich national und international bewährt:

  • Gut nachvollziehbare Kriterien- und Prozessgestaltung
  • Zielgruppenspezifische Kommunikationsmaßnahmen
  • Bewährtes Kriterien-Mix
  • Keine Diskriminierung bestimmter Funktionen
  • Wertschöpfungsorientierte Kriterienbeschreibungen
  • Im Management- und Tarifbereich gleichermaßen gut differenzierende Skalen
  • Zeitgemäße und gut differenzierende Skalenbeschreibungen
  • Einfache Handhabung der Bewertungsskalen
  • Vom Berater unabhängige, objektive Bewertung möglich
  • Transformationsmöglichkeit in andere Bewertungssysteme (Herstellen von Kompatibilität zwischen unterschiedlichen Bewertungsmethoden)
  • „Light-Version“ auch als Online-Solution verfügbar
  • Erfahrung in der Gestaltung einer firmenspezifischen, weltweit eingesetzten, vom Berater unabhängigen Bewertungsmethodik (unter Berücksichtigung der Vor- und Nachteile aller im Markt angebotener Systeme)

Moderne Prozessgestaltung der Funktions-/Stellenbewertung

Der von Baumgartner & Partner national und international angebotene Bewertungs- und Quervergleichsprozess unterstützt die Führungsarbeit:

  • Transparenz von Methodik und Prozess stützen die Akzeptanz
  • Aktive Rolle der Linien Manager im Bewertungsprozess erhöht Bewertungsqualität und Akzeptanz
  • Personalabteilung als Organisationsentwickler und Organisationsberater (nicht als Administrator)
  • Kaskadenförmiger Top-down-Prozess
  • Unternehmensleitung, Bereichsleiter und ggf. Abteilungsleiter schlagen in individuellen Bewertungssitzungen die Bewertung der jeweils an sie berichtenden Stellen vor
  • Organisationsübergreifende Abstimmungen der Bewertungsergebnisse sichern die Qualität und Akzeptanz im Quervergleich ab - für jede einzelne Stelle oder für ausgewählte Benchmarks
  • Der Rückgriff auf Stellenbeschreibungen insbesondere in den Quervergleichsworkshops ist möglich, für die Bewertung durch die Führungskräfte aber nicht erforderlich
  • Kleine konsistente Beraterteams unterstützen bei Planung, Durchführung, Training und Kommunikation
  • Weltweite Begleitung des gesamten Bewertungsprojektes sichert hohe Ergebniskompatibilität
  • Positive Zusammenarbeit mit Betriebsrat und Sprecherausschuss der Leitenden Angestellten
  • Systemautomation für Onlineprozess ist möglich
  • Umfassende Erfahrung in der Anwendung anderer marktgängiger Bewertungsmethoden
  • Ergebnistransformation und Abgleich mit anderen Bewertungssystemen ist möglich

Unser Angebot zum Kennenlernen

Interessierten Kunden bieten wir die Durchführung eines Inhouse-Workshops zu den Methoden und Prozessen der Funktions- bzw. Stellenbewertung (alternativ als 1/2- oder 1-tägige Veranstaltung) an:

  • Anlässe, Ziele und Nutzen der Funktions-/Stellenbewertung
  • Marktübersicht zu Methoden und Prozessen
  • Kritik an herkömmlichen Methoden und Prozessen
  • Integration in ein modernes Performance Management
  • Anforderungen an eine zeitgemäße Methodik
  • Hinweise zur Gestaltung von Bewertungsskalen
  • Anforderungen an transparente Bewertungsprozesse
  • Analysen und Konzepte auf Basis der Stellenbewertung (z. B. Vergütung, Titel, Fachlaufbahn)
  • Organisation eines Stellenbewertungsprojektes
  • Zusammenarbeit mit Sprecherausschuss und Betriebsrat
  • Möglichkeiten und Grenzen der Kommunikation
  • Erläuterung der Baumgartner & Partner -Bewertungsmethodik
  • Testweise Bewertung ausgewählter Stellen

Weitere Informationen und Kontakte

Sie sind interessiert oder haben weitere Fragen? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine e-Mail. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Ihre Ansprechpartner:
Ralf H. Kleb und Dr. Friedrich A. Fratschner
consulting@baumgartner.de

Baumgartner & Partner Unternehmensberatung GmbH
Kurze Mühren 13
20095 Hamburg
Tel: +49 (40) 28 41 64 – 0
Fax: +49 (40) 28 41 64 – 11

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